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Ladungssicherung – Sicherer Transport mit Berner

ladungssicherung für handwerker

Gewusst wie: Die richtige Ladungssicherung

Ladungssicherung bedeutet, dass die Ladung so gesichert sein muss, dass auch bei Vollbremsungen und plötzlichen Ausweichmanövern weder die Verkehrssicherheit noch die Fahrzeuginsassen durch ein Verrutschen, Umfallen, Verrollen oder Herabfallen der Ladung beeinträchtigt werden können. Eine einwandfreie Ladungssicherung beginnt bereits bei der richtigen, transportgerechten Verpackung und geht über ins korrekte Beladen, Verstauen und Sichern des Ladegutes. 

Man unterscheidet zwischen:

  • der kraftschlüssigen Ladungssicherung durch Niederzurren,
  • der formschlüssigen Sicherung durch den Fahrzeugaufbau und durch Direktzurren sowie
  • der kombinierten Ladungssicherung

Zurr- und Spanngurte

Spanngurte dienen in erster Linie zur Herstellung einer kraft- und formschlüssigen Sicherung der Ladung im Frachtraum. 

  • Durch das Niederzurren (Kraftschluss) wird die Gewichtskraft erhöht und die Ladung somit auf die Ladefläche gepresst. Hierfür benötigt man eine sehr hohe Vorspannkraft und die Gurte müssen unter Umständen nachgespannt werden.
  • Beim Diagonalzurren (Formschluss) führen die Spann- und Zurrgurte zu einer formschlüssigen Sicherung der Ladung im Laderaum. Die Ladung wird hierbei durch die Gurte in Position gehalten, wofür es eine hohe zulässige Zurrkraft braucht. Für diese Methode der Ladungssicherung sind mindestens vier Zurrgurte nötig!
Zum Online-Blätterkatalog - Ladunssicherung

Mit der korrekten Ladungssicherung für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgen

Neben den rechtlichen Vorschriften und Verantwortlichkeiten gilt es bei der Ladungssicherung noch zahlreiche weitere Aspekte zu beachten. Die richtige Wahl des Fahrzeugs, der Zurr- oder Spanngurte und weiterer Hilfsmittel wie Anti Rutsch Matten ist ausschlaggebend für einen reibungslosen Transport. Denn eine schlechte Ladungssicherung gefährdet nicht nur das Ladegut, sondern auch Menschenleben. Sorgen Sie mit Ihrem Expertenwissen und unseren Berner Produkten für ein Höchstmaß an Sicherheit!

Ladungssicherung

Rechtliche Vorgaben zur Ladungssicherung

Die rechtlichen Verantwortlichkeiten finden sich neben der StVO und dem Führerscheingesetz (FSG) vor allem im Kraftfahrtgesetz (KFG). Hierbei teilt sich der Zuständigkeitsbereiche der Ladungssicherung auf Fahrzeughalter, Lenker und Verlader auf:

  • Fahrzeughalter: Dieser hat dafür zu sorgen, dass Fahrzeug und Ladungssicherung den Vorschriften entsprechen. Er darf das Fahrzeug nur qualifizierten Lenkern überlassen und muss eine Unterweisung des Personals in Sicherheits- und Gesundheitsschutz gewährleisten.
     
  • Fahrzeuglenker: Der Lenker darf das Fahrzeug erst in Betrieb nehmen, wenn er sich von der ordnungsgemäßen Ladungssicherung und dem Zustand des Kraftfahrzeugs überzeugt hat. Sollten hier Unstimmigkeiten auftauchen, muss der Lenker unverzüglich und nachweisbar den Fahrzeughalter darüber informieren.
     
  • Verlader: Neben dem Halter und dem Lenker ist auch der Verlader dafür verantwortlich, dass alle Bestimmungen zur Sicherung der Ladung eingehalten werden.

Hilfsmittel und Ablegereife

Die Grundvoraussetzung für eine effektive Sicherung der Ladung ist die richtige Wahl und ausreichende Anzahl von Sicherungsprodukten wie Zurr- und Spanngurte, Anti-Rutsch-Matten sowie Kantenschutzwinkel. 

  • Anti-Rutsch-Matten erhöhen den Reibbeiwert. Diese Eigenschaft ist allerdings nur bei bestimmten Produkten von Vorteil. Bei anderen Produkten kann sich ihr Einsatz sogar negativ auswirken, wenn Ware beispielsweise auf der Palette verrutscht und sich die Kippwirkung dadurch verstärkt. 
  • Kantenschutzwinkel schützen nicht nur das Ladegut und den Spanngurt, sondern sind ein bewährtes Hilfsmittel der Ladungssicherung, da sie die Vorspannkraft gleichmäßig verteilen.

Unser ausführlicher Folder Ladungssicherung gibt einen weitreichenden Einblick in die Thematik.

Neben der Anzahl ist aber vor allem auch der Zustand der Sicherungsprodukte zu beachten. Vor dem Einsatz sind die Spanngurte auf ihren Zustand zu überprüfen. Zurrgurte dürfen nicht mehr verwendet werden, wenn zum Beispiel Einschnitte, hoher Verschleiß oder Beschädigungen der Nähte sichtbar sind. Gleiches gilt auch für die anderen Bestandteile des Spanngurtes. Sind Beschädigungen an Ratsche, Haken oder Etikett sichtbar, ist der Spanngurt ablegereif und muss ersetzt werden.

Normen der Ladungssicherung

Europäische Normen (EN) sind EU-weit gültig.
Sie definieren einen internationalen Standard für einheitliche und ordnungsgemäße Ladungssicherung.

Die gängigsten Normen für die Ladungssicherung in LKW/Transportern sind:

  • DIN EN 12195-1:2014: Festlegung der korrekten Ladungssicherung
     
  • DIN EN 12642: Fahrzeugaufbauten (L-/„Normal“- bzw. XL-Auflieger)
     
  • DIN EN 12640: Zurrpunkte (z.B. Haltekraft und Anordnung der Zurrösen am Auflieger)

Die fünf häufigsten Fehler bei der Ladungssicherung

  • Zu geringe Reibung zwischen Ladung und Ladefläche. Dies führt dazu, dass die Ladung verrutscht oder im schlimmsten Fall von der Ladefläche fällt.
     
  • Mangelnder Formschluss: Das Ladegut wird häufig direkt an der Bordwand platziert. Besteht allerdings kein hundertprozentiger Formschluss (= Kante Bordwand an Kante Ladegut), gerät das Objekt rasch in Bewegung und ist bei voller Fahrt schwer aufzuhalten.
     
  • Mehr Gewicht ≠ weniger Bewegung: Der weitverbreitete Irrglaube „Je schwerer die Ladung, desto weniger bewegt sie sich“ ist falsch, da bei zunehmender Masse auch die auf die Ladung einwirkenden Massenträgheitskräfte zunehmen.
     
  • Dürftig geschlossener Hebel: Wenn der Ratschen-Hebel des Zurrgurtes nicht ordnungsgemäß einrastet kann die Spannkraft des Zurrgurtes binnen kürzester Zeit nachlassen und die Ladung gibt nach.
     
  • Achtung vor scharfen Kanten: Zurrgurte werden häufig beschädigt, weil sie über scharfe und raue Kanten gespannt werden. Mit defekten Zurrmitteln ist eine einwandfreie Ladungssicherung nicht mehr gewährleistet.

Was kostet die falsche Ladungssicherung?

Bei Verstößen gegen die Ladungssicherung kann einerseits die Weiterfahrt verboten werden. Andererseits sind Strafen nach dem Kraftfahrgesetz bis zu EUR 5.000 möglich. Wird durch eine mangelhafte Ladungssicherung die Verkehrssicherheit gefährdet, liegt zudem ein Vormerkdelikt vor. Bei Sach- oder Personenschäden sind auch Geld- oder Freiheitsstrafen möglich. Bedenken Sie auch, dass zu einem normalen Fahrbetrieb mögliche Vollbremsungen, Ausweichmanöver und schlechte Fahrbahnzustände gehören!

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